Berufliche Schule des Landkreises Waldeck-Frankenberg

Rechtlich selbstständige berufliche Schule
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Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeiterin Natalie Schmid

An unserer Schule steht eine Schulsozialarbeiterin als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie bietet den Schülerinnen und 

Schülern sowie deren Eltern Beratung und Hilfe in besonderen Lebenslagen und Problemsituationen.

Das Büro "Schulsozialarbeit" befindet sich im Raum 339 am Standort Korbach, Kasseler Str. 17. Auch am Standort Klosterstraße sowie in Bad Arolsen steht sie auch auf Anfrage zur Verfügung.

Sie können die festen Sprechzeiten nutzen, über Ihre Klassenlehrerin / Ihren Klassenlehrer oder einer Lehrkraft Ihres Vertrauens, über Handy 0160 - 978 731 01 oder per Email (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) einen Kontakt herstellen, bzw. einen Termin vereinbaren.

Sprechzeiten

  • Montag, Dienstag, Mittwoch, und Freitag von 9.30 bis 11.00 Uhr im Raum 339 (Korbach, Kasseler Str. 17) oder nach Vereinbarung
  • erreichbar am Standort Bad Arolsen Donnerstag von 10.15 bis 13.05 Uhr 

Was ist Schulsozialarbeit

Grundlage der Schulsozialarbeit an den Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen ist die „Rahmenvereinbarung zur Durchführung von Schulsozialarbeit“, die zwischen dem Landkreis Waldeck-Frankenberg (Schulträger), dem Land Hessen (Staatliches Schulamt) und der Beruflichen Schule Korbach und Bad Arolsen geschlossen wurde. Daraus zitieren wir den §1, Abs. 1-4:

$1 Arbeitsschwerpunkte Aufgaben der Schulsozialarbeit

  1. Es lassen sich drei Arbeitsschwerpunkte von Sozialarbeit mit jeweils spezifischen Aufgaben unterscheiden, die systemisch bedingt eine große Schnittmenge aufweisen:
    1. unterrichtlicher Teil von Schulsozialarbeit (thematische Gruppenarbeit zu Lernkontexten oder Problematiken in der Schülerschaft)
    2. außerunterrichtlicher Teil von Schulsozialarbeit (Einzelfallhilfe, Elternarbeit, Mitarbeit bei der Förderplanung)
    3. außerschulischer Teil von Schulsozialarbeit (sozialräumliche Orientierung, Netzwerkarbeit in Schule und Umfeld)
  2. Der unterrichtliche Teil von Schulsozialarbeit lässt sich wie folgt beschreiben:  In Erweiterung der Definition von Schulsozialarbeit haben sich in der konkreten Arbeit in den Schulen Arbeitsfelder herausgebildet, die nicht erst bei  identifizierten ,, Konflikten und Diskrepanzen‘‘  von an Schulen Beteiligten ansetzen, sondern darüber hinaus bereits im Vorfeld Strukturen etablieren, die sowohl hinsichtlich der Prävention individueller Konfliktlagen als auch systemisch im Bedingungsfeld von Unterricht wirksam werden. Insofern finden sich unter den im Folgenden aufgeführten Tätigkeitsbeispielen auch solche, die zwar nicht immer im konkreten Unterrichtsgeschehen verortet sind, auf dieses jedoch mittel- oder unmittelbar zu rückwirken. Durch die erzielte Professionalisierung sozialpädagogischen Handelns in Schule erfolgt nicht nur eine Qualitätssteigerung in diesem Bereich, sondern auch eine Entlastung der Lehrkräfte hinsichtlich einer stärkeren Konzentration auf die Kernaufgabe des Unterrichtens und des gemeinsamen Erreichens von Qualitätsvorgaben (z.B. Strategische Ziele). Unter der Überschrift ,,Soziale Gruppenarbeit, Thematische Gruppenarbeit, Integrationshilfen‘‘ haben sich insbesondere folgende Tätigkeiten seit Projektstart hinsichtlich des unterrichtlichen Teils von Schulsozialarbeit nachweisbar herauskristallisiert:
  3. Kontinuierliche Gruppenarbeit (in Kleingruppen und mit Klassen).
  4. Präventive Angebote, z.B. zu den Themen Suchtprävention und -intervention,Gewaltprävention, Sexualpädagogik, Kommunikationstraining, Berufsorientierung, Schulsanitätsdienst und Mediation.
  5. Selbstbehauptungs-, Selbstverteidigungs- und Antiaggressionstraining.
  6. Kommunikationstraining und Förderung der Teamfähigkeit.
  7. Erlebnispädagogische Angebote mit unterschiedlichen Zielrichtungen (z.B. Theaterprojekte, Arbeitsgemeinschaften, Schülerclub etc.).
  8. Beteiligung an innovativen Projekten, die das „Wir-Gefühl“ fördern.
  9. Kleingruppenarbeit zur Stärkung der Persönlichkeit und zum Erlernen sozialer Kompetenz.
  10. Angebote für ganze Schulklassen, z.B. für Klassen in Übergangsphasen oder mit schwieriger Zusammensetzung, z.B. als soziales Kompetenztraining oder Projektarbeit.

(3) Im außerunterrichtlichen Teil von Schulsozialarbeit sind unter der Überschrift „Einzelfallhilfen, sozialpädagogische Intensivbegleitung“ folgende Tätigkeiten angesiedelt:

  1. Krisenintervention (z.B. bei Schulmüdigkeit oder kritischen Lebenssituationen).
  2. Einzelgespräche zur Unterstützung bei Alltagsfragen.
  3. Kooperation mit dem schulpsychologischen Dienst, der Jugendhilfe, den Beratungs- und Förderzentren der Förderschulen sowie sonstigen Institutionen zur Entwicklung der erforderlichen Hilfen.
  4. Hilfestellung zum Übergang in die Berufsausbildung.
  5. Beratung und Förderung bei Lernhemmnissen.
  6. Beteiligung bei der Erstellung von Förderplänen.

(4) Im außerschulischen Bereich von Schulsozialarbeit sind insbesondere folgende Tätigkeiten zu finden:

  1. Tragfähige Kooperationsstrukturen mit anderen relevanten Institutionen (z.B. Polizei, Verkehrsbetriebe, Personen im Schulumfeld etc.) herstellen.
  2. Mitwirkung bei der Erstellung/Weiterentwicklung des Konzepts zur Schulsozialarbeit.
  3. Förderung der Öffnung der Schule durch Zusammenarbeit mit Kommunen und Repräsentanten der jeweiligen Gemeinden.

mehr unter www.schulsozialarbeit.net